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Allgemeine Verarbeitungsweise für Pigmente:
Die
folgenden Hinweise sind eine allgemeine Anleitung, die individuell
je nach Pigment und Untergrund unterschiedlich ausfallen kann.
Eine Gewähr für ein einwandfreies Ergebnis können wir nicht
übernehmen!
Die Pigmente werden zu einem Farbbrei angerührt.
Beispiel:
-Bei wasserverdünnbarem Binder benutzt man hierfür Wasser. (z.B.:
Acrylbinder, Splendolbinder, Farbenleim) -Bei lösungsmittelverdünnbarem
Binder benutzt man hierfür Balsamterpentinöl oder Terpentinersatz (z.B.:
Öl, Tempera)
Diesen Pigmentbrei lässt man etwa eine Stunde durchziehen, um die
Farbpigmente vollständig zu benetzen. Eine bessere Pigmentverteilung
erreicht man durch Anreiben der Pigmente in einem Mörser oder bei
größeren Mengen mit einem Spachtel oder Glasreiber auf einer glatten
Platte oder Glasscheibe.
Verbrauch: Als
Anhalt gelten etwa 100 bis 200 g Pigment pro Liter fertige
Farbe. (von Pigment zu Pigment unterschiedlich) Für eine Lasur
benötigt man entsprechend weniger (ein paar Gramm bis zu einem
Teelöffel). Grundsätzlich muss durch eine oder mehrere Proben
getestet werden, wie die Farbe wirkt. (z.B.: auf einem Stück
Papier, auf dem man mit einem Fön den Farbauftrag schnell
trocknen kann) Man sollte auch immer berücksichtigen, das
es einfacher ist, etwas Farbpulver hinzuzugeben, als zu viel
Farbe zu entfernen !
Menge:
1 Liter fertige Farbe reicht für ca. 5 qm und differiert je nach
Untergrund.
Hinweis: Splendolbinder kann 1:1 verdünnt werden. Für Lasuren
kann er noch weiter verdünnt werden, wobei die Bindefähigkeit
herabgesetzt wird. Aus Farbenleim hergestellte Leimfarbe ist
nur wischfest und muss vor dem Überstreichen abgewaschen werden.
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